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Gesundheitsreform 2004
Hier die
wichtigsten der teils erheblichen Änderungen und Neuregelungen, die ab
2004 in Kraft treten:
Bonusprogramme Die
Krankenkassen können zukünftig ihren Versicherten Bonusmodelle anbieten.
(Die BKK Pfalz wird ein Bonusmodell für gesundheitsbewusstes Verhalten
sowie für chronisch Kranke anbieten. Diese Bonusprogramme müssen erst noch
vom Verwaltungsrat der BKK Pfalz beschlossen werden.)
Patientenkarte Ab 2006 löst eine
moderne Patientenkarte die bisherige Krankenversicherungskarte ab. Die
neue Gesundheitskarte wird wichtige Patienteninformationen speichern, so
dass im Notfall die behandelnden Ärzte sofort wissen, ob bei einem
Patienten irgendein Risiko
vorliegt.
Patientenquittung Die Versicherten erhalten
auf Wunsch eine Kosten- und Leistungsinformation vom Arzt, Zahnarzt oder
Krankenhaus.
Versandhandel Von 2004 an wird der
Versandhandel für apothekenpflichtige Arzneimittel auch in Deutschland
freigegeben. Für die Versandapotheken gelten dabei selbstverständlich die
gleichen hohen Standards an Qualität, Verbraucherschutz und
Arzneimittelsicherheit, wie sie auch für die Apotheke vor Ort maßgeblich
sind.
Zusatzversicherungen Zukünftig können die
Krankenkassen in Kooperation mit privaten Krankenversicherungen ihren
Versicherten zusätzliche Angebote für die Versicherung von Leistungen
anbieten, die nicht von dem Leistungskatalog der Gesetzlichen
Krankenversicherung (GKV) erfasst sind. Dazu gehören beispielsweise die
Chefarztbehandlung, die Unterkunft im Zweibettzimmer, Leistungen bei
Naturheilverfahren und Brillen oder die Auslandskrankenversicherung.
Unsere Verhandlungen - für einen für Sie idealen Tarif - mit den privaten
Krankenversicherungen stehen kurz vor einem erfolgreichen Abschluss. In
Kürze hierzu mehr.
Neuregelungen bei Zuzahlungen Ab
1. Januar 2004 werden eine Reihe von Änderungen bei den Zuzahlungen in
Kraft treten. Grundsätzlich wird künftig bei vielen Leistungen eine
prozentuale Zuzahlung von 10 Prozent der Kosten erhoben. Neue
Belastungsgrenzen schützen aber vor einer finanziellen Überforderung.
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