Hätten die politischen Entscheidungsträger die Gelder der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nicht zweckentfremdet, würde der durchschnittliche Beitragssatz heute nicht bei 14,1 Prozent, sondern bei 11,8 Prozent liegen. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Gesundheits-System-Forschung (igsf) in einer von der KBV und den Krankenkassen finanzierten Studie.
Danach werden der gesetzlichen Krankenversicherung durch die Leistungsverschiebung zugunsten anderer Sozialversicherungszweige allein in diesem Jahr acht Milliarden Euro entzogen, im nächsten Jahr sogar knapp elf Milliarden Euro......
(Quelle: Ärzte-Zeitung - 13. Oktober 2004)
